Was passiert, wenn man gegnerisches Vorbringen nicht bestreitet?

Unbestrittenes Vorbringen des Gegners gilt stets als zugestanden, § 138 Abs. 3 ZPO.

Als Nichtbestreiten gilt auch dasjenige Bestreiten, das nicht die Voraussetzungen des § 138 Abs. 1 und 2 erfüllt. Ein nicht ausreichendes Bestreiten kann also – entgegen der Intention der Partei – als Zugestehen gelten.